Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

<< [ 1 | (...) | 41 | 42 | 43 | 44 | 45 | 46 | 47 | 48 | 49 | 50 | (...) | 206 ] >>

Smart Home und der überflüssige Mensch

Vor kurzem erregte ein Fait divers Aufsehen. Google hatte das Startup-Unternehmen Nest Lab gekauft habe. Nest stellt unter anderem Thermostate her. Dafür hat Google 3,2 Milliarden Dollar bezahlt, was auf eine grössere Tragweite des Kaufs hinweist. Mit Thermostaten lässt sich nicht nur die Klimaanlage von unterwegs regulieren – auch Daten in Privatwohnungen lassen sich abgreifen und Rückschlüsse ziehen, was in den Wohnungen geschieht.

Warum die Nachricht Erstaunen auslöst, ist unklar. Das sogenannte Smart Metering ist längst bekannt. Und auch ohne Thermostat werden wir auf Schritt und Tritt verfolgt und kontrolliert. Wahrscheinlich nimmt mich die im Computer eingebaute Kamera gerade beim Schreiben auf. Der beobachtete Beobachter, das ist der Zukunftsmensch.

Google sammelt Wissen und verkauft es weiter (Gewinn 2013: 13 Milliarden Dollar). Zum Beispiel, wenn es alte Bücher scannt und im Netz zugänglich macht, heute noch gratis, aber das kann sich ändern. Als Francis Bacon sinngemäss sagte, Wissen sei Macht, meinte er damit Naturbeherrschung und wissenschaftlichen Fortschritt. Für den englischen Philosophen und Staatsmann, der vor 400 Jahren lebte, war das eine erstaunlich moderne Einstellung. Nur würden wir heute im Unterschied zu damals eher sagen: Wer zuerst kommt, kassiert zuerst.

An der kürzlich abgehaltenen Consumer Electronic Show in Las Vegas wurden die neuesten Entwicklungen in der Unterhaltungs- und Haushaltselektronik demonstriert. Eine schöne, neue, digitalisierte und datafizierte Welt steht uns bevor – und ihnen ein Milliardengeschäft.

Die Fussböden der Zukunft werden mit Sensoren ausgerüstet sein, die als Botnets Daten an Google, der alles wissen will, weiterleiten. Wie aufgrund der Thermostate weiss das Wissensunternehmen zu allem anderen dann auch, wer sich in der Wohnung aufhält.

A
uch die Bettwäsche wird mit Sensoren bestückt sein und das Verhalten der Schlafenden erkennen. Die gewonnenen Daten werden an Google oder wen auch immer weitergeleitet, natürlich zum alleinigen Wohl der Betroffenen. Droht nächtlich eine Krise, können sie sofort benachrichtigt werden, noch bevor sie selber die ersten Symptome feststellen. Zugleich werden aber auch hochwertvolle Daten über Herzrhythmus-Frequenzen, Schlafgewohnheiten und so weiter abgegriffen, ausgewertet und weiterverwendet.


Wie Fussböden und Betttücher werden übrigens auch Autositze mit Sensoren versehen, die ihren Besitzer sofort erkennen (sitzen und besitzen ergeben ein altbekanntes Wortspiel). Sollte sich eine unauthorisierte Person ans Steuer setzen, zum Bespiel ein Dieb, kann das Fahrzeug sofort selbsttätig alle Betriebsfunktionen ausschalten.

 

"Wir sind unbemerkt in das Vorstadium
des Zombie-Daseins getreten."


Das Auto der Zukunft wird "wie ein menschliches Gehirn" operieren, heisst es von berufener Stelle dazu. Aber das kann nicht stimmen. Denn dann bräuchten wir ja die Elektronik zum Fahren gar nicht. Gemeint war wohl eher, dass das Gehirn wie ein Auto funktioniert und gelegentlich durch dieses ersetzt werden kann.


Das Smart Home beziehungsweise Internet der Dinge, in dem alle Haushaltgeräte miteinander verlinkt und mit dem Smartphone konnektiert sind, ist im Begriff, Realität zu werden, eher früher als später; der Autopilot im Automobil ersetzt den Fahrer; der Frigidaire rapportiert seiner Besitzerin den Vorrat an Milch, Mineralwasser und Orangensaft.
 
Was für eine Lebenserleichterung. Überall frohe und dankbare Gesichter. Die Rechnung später. Im Moment lehnen wir lässig zurück, und das fehlende Getränk wird per Drohne nachgeschoben.

Der Komfort macht die Menschen unmündig und überflüssig, die Kühlschränke werden selbst ihren Inhalt trinken. Der automatisierte Fortschritt versetzt das Leben in einen neuen Aggregat-Zustand. Wir sind in das Vorstadium des Zombie-Daseins getreten. Vielleicht werden zwei Maschinen eines Tages koitieren oder sich selbst klonen. Wenn dann der groteske Höhepunkt der Entwicklung erreicht ist, ist es um den Menschen längst geschehen.

Der amerikanische Soziologe David Riesman hat in seinem 1950 erschienen Buch "Die einsame Masse" ("The Lonely Crowd") eine visionäre Interpretation der Entwicklung gegeben, die wir heute erleben.

Er beschrieb den verwöhnten Konsumenten und bezeichnete ihn als Typus des "aussengeleiteten Menschen", als Informationssammler (der "Informationshuberei" betreibt), als Konformisten, der macht, was die anderen machen, weil die es ebenfalls wie alle anderen machen. Am liebsten lässt er sich von Moden, fremden Meinungen und (heute medial produzierten) Vorbildern leiten und von Gadgets und Events verführen. Er ist eine flexible, sich anpassende, autistische und narzisstische Persönlichkeit in einer Welt, in der der Konsum zum Spektakel geworden ist.

Die Aussenleitung oder -lenkung kommt bei Riesman wörtlich so nicht vor (er sprach von "other-directed person"), aber der deutsche Ausdruck ist eine glänzend treffende Charakterisierung. Er steht für die Weltferne eines Menschentypus, der in die Indifferenz und zuletzt Isolation abgleitet, in die im Titel des Werks enthaltene kollektive Einsamkeit.

Das alles hat Riesman, heute ein Klassiker der Soziologie, vorausgesehen. Jetzt sind wir soweit. Dabei hat die Entwicklung erst angefangen.

10. Februar 2014
 Ihre Meinung zu dieser Kolumne
(Mails ohne kompletten Absender werden nicht bearbeitet)
Aurel Schmidt, 1935–2024, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011). © Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
https://archiv2.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/echo.gif

"Orwellness-Oase"

In der Orwellness-Oase lebt es sich halt oberflächlich sehr gut. Leider.


Dieter Stumpf, Basel



"Verfalldatum vermutlich schon überschritten"

Ich teile die Wahrnehmung von Aurel Schmidt voll und ganz. Und ich befürchte das Schlimmste. Was werden die Menschen mit all der Zeit anfangen, die sie nicht mehr benötigen, um selbst alle diese Tätigkeiten/Funktionen auszuüben, die ihnen die versmartete Umwelt abnimmt?! Und wann merkt die Menschheit, dass sie nicht nur durch die Zerstörung der Umwelt und natürlichen Ressourcen den Ast absägt, auf dem sie sitzt, sondern mit solchen überflüssigen Gadgets sich selbst abschafft bzw. überflüssig macht?


Die Menschheit hat ihre Verfalldatum vermutlich schon überschritten. Es ist höchste Zeit, dass etwas Besseres kommt. Aber bitte nicht von Menschen gemacht, sondern Mutter Natur, die hoffentlich auch mit dieser Herausforderung fertigwerden wird.


Ich hoffe immer noch darauf, dass uns sehr bald die Rohstoffe ausgehen werden, die für die Herstellung von Smart Phones und all den anderen unnötigen Helferlein verwendet werden. Oder dass der Strom rationiert wird, sodass wir wieder vermehrt den eigenen Verstand und unsere Hände gebrauchen müssen, ehe unser Gehirn auf die Grösse einer Baumnuss geschrumpft ist und unsere Hände nur noch in der Lage sind, über smarte Glasplatten zu wischen.


Gaby Burgermeister, Basel


archiv2.onlinereports.ch
© Das Copyright sämtlicher auf dem Portal archiv2.onlinereports.ch enthaltenen multimedialer Inhalte (Text, Bild, Audio, Video) liegt bei der OnlineReports GmbH sowie bei den Autorinnen und Autoren. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und Veröffentlichungen jeder Art nur gegen Honorar und mit schriftlichem Einverständnis der Redaktion von OnlineReports.ch.

Die Redaktion bedingt hiermit jegliche Verantwortung und Haftung für Werbe-Banner oder andere Beiträge von Dritten oder einzelnen Autoren ab, die eigenen Beiträge, wenn auch mit Zustimmung der Redaktion, auf der Plattform von OnlineReports publizieren. OnlineReports bemüht sich nach bestem Wissen und Gewissen darum, Urheber- und andere Rechte von Dritten durch ihre Publikationen nicht zu verletzen. Wer dennoch eine Verletzung derartiger Rechte auf OnlineReports feststellt, wird gebeten, die Redaktion umgehend zu informieren, damit die beanstandeten Inhalte unverzüglich entfernt werden können.

 

https://archiv2.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif
"Sie unterstützt den Kanton Basel."

Schweizer Radio SRF1
in den 6 Uhr-Nachrichten
vom 2. April 2025
über die Schweizer Armee
https://archiv2.onlinereports.ch/fileadmin/templates/pics/gelesen.gif

Treffpunkt Hülftenschanz.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezieht
sich in einem Beitrag zur Präsidiumswahl der Baselbieter Mitte auf OnlineReports.

Die Volksstimme greift den Artikel von OnlineReports über den Vorstoss im Nationalrat zur Uni-Finanzierung auf.

Die bz nimmt den OnlineReports-Beitrag zum verstorbenen Astrophysiker Maurizio Falanga auf.

Prime News zitiert in einem Interview mit dem neuen Baselbieter SP-Fraktionschef Adil Koller OnlineReports.

persoenlich.com zitiert aus der OnlineReports-Meldung über den Abgang der stellvertretenden Regionaljournal-Basel-Leiterin Marlène Sandrin.

Prime News nimmt in einem Artikel über die Krise in der Mitte Baselland Bezug auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Artikel über Klima-Massnahmen auf OnlineReports.

BaZ und Baseljetzt erzählen die OnlineReports-Recherche über FDP-Politiker Ferdinand Pulver nach, der nach seiner Wahl zum Gemeindepräsidenten die IV-Rente verloren hat.

Die Volksstimme nimmt die OnlineReports-News zur Amokdrohung in der Primarschule Sissach auf.

Die bz zitiert in einem Artikel zum Kutschen-Museum in Riehen OnlineReports.

Die BaZ nimmt in einem Beitrag zu den Perrondächern in Liestal Bezug auf OnlineReports. 

Bajour bezieht sich in einem Porträt von Balz Herter auf OnlineReports.

BaZ, bz und Happy Radio zitieren die OnlineReports-Recherche über den krankheitsbedingten Ausfall des Baselbieter Mitte-Präsidenten.

Die bz zieht die OnlineReports-Recherche über die finanziellen Probleme der Mitte Baselland nach.

Das SRF-Regionaljournal Basel und die bz greifen die OnlineReports-Recherche zum Helene-Bossert-Buch auf.

BaZ, bz und Baseljetzt nehmen den OnlineReports-Artikel über den Rückzug von Pick-e-Bike aus dem Laufental auf.

Die BaZ zitiert in einer grossen Hintergrund-Geschichte zur Basler GLP aus einem Artikel von OnlineReports.

bz, BaZ und Volksstimme beziehen sich in ihren Artikeln zum Jakobushaus in Thürnen auf die Recherche von OnlineReports.

Die BaZ nimmt in einem Artikel über die Wirtschaftskammer Bezug auf ein Porträt aus dem OnlineReports-Archiv.

Die Volksstimme zitiert die OnlineReports-Recherche zum neuen Konzessionsvertrag der Elektra Baselland.

Bajour bezieht sich im Wochenkommentar auf die OnlineReports-Analyse zu den Basler Grünen.

Die bz zitiert die OnlineReports-Recherche zu den geplanten Beschwerden gegen die Salz-Sondierbohrungen im Röserental.

Die BaZ bezieht sich in einer Meldung über den neuen Geschäftsführer der Aids-Hilfe beider Basel auf eine Recherche von OnlineReports.

BaZ, bz, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den Abgang des Finanzchefs Tim Kretschmer beim Kunstmuseum Basel auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel zur Abstimmung über das Baselbieter Gesundheitsgesetz auf eine Recherche von OnlineReports zum Mangel an Kinderärzten im Oberbaselbiet.

Die BaZ zitiert die OnlineReports-Meldung über die Nachfolgelösung beim BackwarenOutlet.

Telebasel bezieht sich in einem Beitrag über Ticket-Betrüger beim Källerstraich auf ein Bild von OnlineReports.

persoenlich.com nimmt die Meldung von OnlineReports über den Wechsel des BaZ-Journalisten Sebastian Briellmann zur NZZ auf.

persoenlich.com bezieht sich auf die OnlineReports-Meldung über den Stellenantritt von Martin Regenass bei Prime News.

Weitere RückSpiegel






In einem Satz


Rebekka Hatzung,
Direktorin des St. Claraspitals, ist turnusgemäss von der Mitgliederversammlung
zur neuen Präsidentin
der Basler 
Privatspitäler-Vereinigung
gewählt worden. 

Die frühere Sprecherin des EuroAirports Vivienne Gaskell ist neue Präsidentin des Kulturvereins Elsass-Freunde Basel.

Kulturanthropologe Friedrich von Bose tritt am
1. November 2025 die Nachfolge von Anna Schmid als neuer Direktor des Museums der Kulturen Basel an.

Die 56-jährige Baslerin
Elena Guarnaccia wird per
1. April 2025 neue CEO von Kinderkrebs Schweiz mit Sitz in Basel.

Cemi Thoma wird ab
dem 1. August 2025 neuer Stadtverwalter von Liestal.

Der Verwaltungsrat der EBL hat Markus A. Meier per 1. April 2025 zum Mitglied der Geschäftsleitung und zum Leiter des neuen Verantwortungsbereichs Strategy, Assurance und Group IT ernannt.

Tanja Bugmann ist neue Geschäftsführerin der Basler Traditions-Confiserie Beschle.

Die Basellandschaftliche Pensionskasse erweitert die Geschäftsleitung: Manuel Flückiger führt künftig den neu geschaffenen Bereich "Digitalisierung und Innovation".

Stefan Nellen wird neuer Staatsarchivar von
Basel-Stadt
und damit Nachfolger von Esther Baur, die in Pension geht.

Der Verwaltungsrat des EuroAirport hat Renaud Paubelle zum neuen stellvertretenden Direktor ernannt.

Der Bankrat der Basler Kantonalbank hat den 54-jährigen Christoph Auchli, CFO des Konzerns und Mitglied der Geschäfts- und Konzernleitung, zum stellvertretenden CEO und stellvertretenden Vorsitzenden der Konzernleitung ernannt. 

Der 27-jährige Lukas Loss, ausgebildeter Pianist und Gründer des Interfinity-Musikfestivals in Basel, gewinnt den Jugendpreis des Sperber-Kollegiums 2025.

Das Comité gibt die Plakette und das Motto der Basler Fasnacht 2025 bekannt: "Syg wie de wottsch".

Das "Amt für Wald beider Basel" heisst neu "Amt für Wald und Wild beider Basel".

Die Baselbieter Regierung hat den Verein "Repair Café Binningen-Bottmingen" mit dem mit 8000 Franken dotierten Freiwilligenpreis 2024 ausgezeichnet.

Der Basler Stern 2024 geht
an den "Floss"-Kapitän
Tino Krattiger für seine Pionierarbeit im Bereich Kultur und Stadtleben sowie für sein Engagement für die Aufwertung der Rheingasse. 

Das Drum'n'Bass-Produzentenduo QZB gewinnt den Basler Pop-Preis 2024 und erhält die mit
20'000 Franken dotierte Förderung und Auszeichnung des Musikbüro Basel.

Basel-Stadt
braucht einen neuen IT-Chef: Der jetzige Dienststellen-Leiter Mario Magnanelli verlässt den Posten per Ende Mai 2025.

Die Jungen Grünliberalen beider Basel haben Timon Bischofberger neben Eileen Fischer ins Co-Präsidium gewählt.

Die Architektin und Stadtentwicklerin Barbara Buser erhält den Basler Kulturpreis 2024.

SRF-Literaturredaktor und Drummeli-Regisseur Michael Luisier ist neu Mitglied des Schnitzelbank-Comités.

Der frühere Diplomat Paul Seger übernimmt das Präsidium der Winterhilfe Basel-Stadt von Marianne Eggenberger.

Grünen-Politikerin Natalie Oberholzer aus Liestal rückt für Erika Eichenberger in den Landrat nach.

Beatrice Stirnimann, CEO der Baloise Session, wird zur "Ehrespalebärglemere 2024" ernannt.

Eventmanager Beat Läuchli wird Projektleiter des Eurovision Song Contest (ESC) 2025 in Basel.

Michael N. Hall vom Biozentrum der Universität Basel erhält den Balzan-Preis 2024 für seine Forschung zu den biologischen Mechanismen des Alterns.

Der 27-jährige Journalist Maximilian Fankhauser übernimmt im Oktober die Leitung von Baseljetzt, der Online-Newsplattform von Telebasel; die jetzige Stelleninhaberin Lea Meister wechselt zu Prime News.

Manuela Witzig, bisherige Leiterin der deutschsprachigen Unternehmenskommunikation, übernimmt per 9. September 2024 von Direktor Matthias Suhr die Leitung der Kommunikation und Public Affairs beim EuroAirport.

Evelyn Borer,
Synodenpräsidentin der Evangelischen Kirche Schweiz, ist neue Präsidentin des Vorstands von Mission 21.

Markus Habegger übernimmt am 2. August die Leitung des Tageshauses für Obdachlose in Basel als Nachfolger von
Paul Rubin.

Der Basler Rechtsanwalt und Baurechtsexperte Daniel Gebhardt wird neuer Verwaltungsratspräsident der Rhystadt AG, der grössten Eigentümerin auf dem Klybeck-Areal. 

Die Baselbieter Grünen-Landrätin Erika Eichenberger tritt im September zurück, Natalie Oberholzer rückt nach.

Ass. Prof. Dr. Prisca Liberali wird für ihre Forschung auf dem Gebiet der Gewebebildung mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Basel ausgezeichnet.

Sarah Mehler folgt am
1. Oktober als neue Geschäftsführerin der Kaserne Basel auf Eva Heller.

Markus Jordi,
langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.