Aurel Schmidt: "Seitenwechsel"

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Die alte Politik im neuen Daten-Weltraum

Immer seltener scheint die Politik in der Lage zu sein, die Probleme der Zeit zu lösen. Oder sagen wir so: Für eine Minderheit wird eine Lösung gefunden, das Nachsehen hat die Mehrheit. Ob der regelmässige Haushaltstreit zwischen Demokraten und Republikanern in den USA gemeint ist, das von Berlusconi infizierte Italien oder die Sozialpolitik der sozialistischen Regierung in Frankreich – das Versagen ist eklatant. Rechthabereien, überholte Ideen, Ideologien, Sturheit Vorteilsverschaffung regieren die Politik. Schlimme Zeiten. Schlechte Aussichten.

In Deutschland erhält die CDU am 9. Oktober von der Familie Quant, die die Mehrheit der BMW-Aktien besitzt, eine Spende von 690'000 Euro für die gute Politik von Angela Merkel. Am 14. Oktober setzt sich die Regierungschefin in der EU erfolgreich für eine Verzögerung strengerer Abgasvorschriften ein. Frau Merkel weiss: Sie muss Schaden vom deutschen Volk abwenden. Von der deutschen Automobilindustrie ebenfalls. Gewonnen hat das Ansehen der Politik kein bisschen.
 
In der Schweiz werden Volksentscheide durch die Ausführungsbestimmungen wieder rückgängig gemacht. Die Grossbanken erzielen Milliardengewinne und bezahlen wegen Verlustvorträgen keine Steuern.
 
Derweil bezeichnet der Präsident der Europäischen Kommission Barroso die von Frankreich geforderte "exception culturelle" in den Freihandelsverhandlungen mit den USA als "reaktionär", weil er alles, auch noch die Kultur, den globalen ökonomischen Imperativen unterwerfen will.

 

"Als Folge falscher politischer Prioritäten
wird der Mittelstand aufgerieben."


Zwischen Austerität und Prekarität als Folge falscher politischer Prioritäten besteht ein Zusammenhang und wird der Mittelstand aufgerieben, wie die Entwicklungsorganisation Oxfam und eine britische Regierungskommission festgestellt haben.

Die Folgen sind beängstigend. Im selben Mass wie die Unzufriedenheit nehmen Krawalle, Polizeieinsätze und Massenüberwachung zu und profitieren die extremen rechten Parteien vom Versagen der Politik, ob links über bürgerlich.

In Frankreich haben der Front National und der rechtskonservative Bloc identitaire Zulauf, in den USA bringt die Tea Party das Land an den Rand des Ruins, und aus Ungarn, wo die EU nicht viel ausrichten kann, treffen Nachrichten ein, die nichts Gutes verheissen. Natürlich haben auch die Rechtsradikalen keine Lösung. Sie hatten nur noch keine Gelegenheit, es zu beweisen.

B
eim Versuch, die Ursachen für die katastrophale Lage zu ergründen, zeigt sich, dass wir in einer globalisierten Welt leben, in der versucht wird, die Probleme mit den nationalstaatlichen Mitteln des 19. Jahrhunderts zu lösen. Das Kapital operiert global, das heisst grenzenlos, doch Rezepte sehen neue Grenzen vor. Das wird nicht gehen.
 
Eine zweite Ursache liegt möglicherweise darin, dass die technische Entwicklung ungleich weiter vorangeschritten ist als die gesetzgeberische. Das zeigt sich zum Beispiel an der Bevölkerungskontrolle durch die digitalen Überwachungsmaschinen der Staatsschützer. Die Verteidigung der Bürgerrechte wurde festgeschrieben, lange bevor diese Maschinen erfunden waren. Jetzt fangen die verfassungsmässig garantierten Rechte an zu erodieren, und die Politik steht hilflos da.

Das gilt ähnlich für die Kapitalströme. Während die EU mit Ach und Krach versucht, eine Bankenaufsicht durchzusetzen, sind die Algorithmen des High Frequenzy Tradings längst eine technische Runde weiter. Das Kapitel steht als wahre, aber negative Avantgarde da, hat der Politik das Heft aus der Hand genommen und gibt der Welt die Marschrichtung vor.

Schliesslich sind auch die Flüchtlingsströme ein Ereignis, das mit dem Wegfall der Grenzen zu erklären ist, beziehungsweise mit der sozialen Entwicklung, die als Folge der globalisierten Wirtschaft entstanden ist. Die letzte verbliebene Grenze ist diejenige zwischen den fortgeschrittenen G-20-Ländern und den übrig gebliebenen Billiglohnländern.

Während der Daten-Weltraum Realität geworden ist, befasst die Politik sich mit Problemen, die höchstens in das Format der "Tagesschau" passen. Die Enge der Grenzen ist auch eine Enge des Denkens. Am deutlichsten sieht man es an den überholten Ideen und an den Rechthabereien, Sturheiten und Zänkereien in der Politik.

H
eute sind wir mit einer neuen Situation und mit neuen Problemen konfrontiert. Wir müssen lernen, ohne Grenzen zu leben und zu denken und unter dieser Voraussetzung eine neue Ordnung herzustellen. Das ist leicht gesagt und schwer getan, denn Ordnung, selbst eine konviviale, ist zuletzt nichts anderes als eine Grenze. Es wird also Jahrzehnte dauern.

Nicht ausgeschlossen ist aber, dass im Wegfall der Grenzen auch eine Chance liegt. Denn implizit ist damit auch eine Horizonterweiterung gemeint.

21. Oktober 2013
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Aurel Schmidt, 1935–2024, war bis Mai 2002 Redaktor der "Basler Zeitung" (vorher "National-Zeitung"). Er war mitverantwortlich für das jeden Samstag erscheinende "Basler Magazin" und verfasste zahlreiche philosophische Essays, Reise-Reportagen, Kommentare und Kolumnen. Schmidt, der heute als Schriftsteller und freier Publizist in Basel lebt, machte sich auch als Autor mehrerer Bücher einen Namen: "Der Fremde bin ich selber" (1982), "Wildnis mit Notausgang. Eine Expedition" (1994), "Von Raum zu Raum. Versuch über das Reisen" (1998). Ausserdem liegen vor: "Lederstrumpf in der Schweiz. James Fenimore Cooper und die Idee der Demokratie in Europa und Amerika" (2002), "Gehen. Der glücklichste Mensch auf Erden" (2006), "Auch richtig ist falsch. Ein Wörterbuch des Zeitgeists" (2009). Zuletzt erschienen: "Die Alpen. Eine Schweizer Mentalitätsgeschichte" (2011). © Foto by OnlineReports.ch

aurel.schmidt@bluewin.ch

(Die Kolumnisten sind in ihrer Meinung frei;
sie braucht sich nicht mit jener der Redaktion zu decken.)
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"Politik ist auf Vollzugskurs"

Schmidt's Liste ist beeindruckend. Zugleich weist sie auf Lebens-Entwicklungen hin, denen man als Individuum längst nicht mehr ohne ein Gefühl von Ohnmacht begegnen kann – wenn man sich solchen Begegnungen überhaupt noch aussetzt. Politik ist – ziemlich systemunabhängig – auf Vollzugskurs. Vollzug dessen, was beispielsweise an irgendwelchen Kapital- oder Ressourcenbörsen weltweit als "Wachstum" oder als "Wachstumsbedingung" verstanden wird.


Ich kann keinen demokratisch verfassten Staat weltweit erkennen, in dem die Politik sich mit denBedürfnissen der meisten Menschen - von Schmidt als "Mehrheit" benannten - wirklich auseinandersetzen würde. Wäre dies der Fall, müssten die Jusos in der Schweiz keine "1:12 - Initiative" auf den Weg gebracht haben - oder beispielsweise die so genannt "linken" Parteien in Deutschland den "Mindestlohn von 8.50 €".


Einer meiner Freunde, ein Chinese, der in Berlin studiert, sein Studium abgeschlossen und dann wegen seines erfolgreich überwundenen Status namens Student ausreisen musste, hat sich in Peking eine Wohnung eingerichtet, welche in den Details exakt jener entspricht, welche er in Berlin eingerichtet hatte: IKEA sei dank.


Damit will ich sagen: Es existiert längst eine Lebensgestaltung ausserhalb der Politik. Ein Leben, das, wenn ich jeweils bei zahlreichen "politischen" Vorkommnissen genauer hinschaue, von "der Politik" - wiederum unabhängig von ihrem System, also ob nun demokratisch oder autokratisch geführt - immer wieder in Frage gestellt, bedroht, in seiner selbstbestimmten Entwicklung massiv gestört wird.


Der unglaublich das private Leben von Milliarden Menschen betreffende NSA-Skandal bedeutet für mich allerdings auch einen Wendepunkt. Nicht heute oder morgen, aber mittelfristig gesehen. Ich darf hoffen. Hoffen, dass diese Machtausübung sich selber ad absurdum führt. Dass ihr Wissen dieser US-Allmachtinstitution und der US-Machtäusserung irgendwann zu viel wird. Wenn dann ein paar Millionen Menschen weltweit als Terroristen verdächtigt sind, nützen die ferngesteuerten Mord-Drohnen allein deswegen, weil sie jeglichen anderen Luftverkehr verunmöglichen würden, nichts mehr.


Übertreibung? Ja, was die konkrete Drohnen-Lage betrifft. Nein, was das "Denken" dieser Macht-Apparatur betrifft. Oder, anders formuliert: Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht. Was Goethe in seinem "Zauberlehrling" vor bald 200 Jahren bereits vorgedichtet hat.


Schmidt's neueste Kolumne hilft, sich etwas Hoffnung zu bewahren.


Alois-Karl Hürlimann, Berlin



"Für ein Gremum mit längerfristigen Perspektiven"

Wie recht Sie haben mit Ihrer Situationsbeurteilung, Herr Schmidt. Nur: Bereits Alexis de Tocqueville hatte das Problem erkannt. Und es ist von Personen, die etwas weiter über den Tellerrand hinauszuschauen in der Lage sind, immer mal wieder aufgenommen worden. Erinnert sei nur an Max Imbodens "Helvetisches Malaise".


Was wir endlich dringend bräuchten, wäre ein über den zeitgeistigen Irrungen und Wirrungen der Parteipolitiker stehendes Gremium von ungebundenen Persönlichkeiten, das sich einzig und allein mit den längerfristigen Perspektiven und Auswirkungen zu beschäftigen hätte. Der Zufall will es, dass gerade heute, am 21.10.2013, 14.00 – 14.30 auf SRF1 zu ebendiesem Thema ein hochinteressantes Gespräch mit "Robert Unteregger: «Demokratie hat Probleme mit Langfristigkeit»" ausgestrahlt wurde. Wieder- und Wiederhören lohnt sich absolut, und zwar für Parteigänger aller Couleurs.


Pius Helfenberger, Münchenstein


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"Sie unterstützt den Kanton Basel."

Schweizer Radio SRF1
in den 6 Uhr-Nachrichten
vom 2. April 2025
über die Schweizer Armee
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Treffpunkt Hülftenschanz.

RückSpiegel

 

Die Basler Zeitung bezieht
sich in einem Beitrag zur Präsidiumswahl der Baselbieter Mitte auf OnlineReports.

Die Volksstimme greift den Artikel von OnlineReports über den Vorstoss im Nationalrat zur Uni-Finanzierung auf.

Die bz nimmt den OnlineReports-Beitrag zum verstorbenen Astrophysiker Maurizio Falanga auf.

Prime News zitiert in einem Interview mit dem neuen Baselbieter SP-Fraktionschef Adil Koller OnlineReports.

persoenlich.com zitiert aus der OnlineReports-Meldung über den Abgang der stellvertretenden Regionaljournal-Basel-Leiterin Marlène Sandrin.

Prime News nimmt in einem Artikel über die Krise in der Mitte Baselland Bezug auf OnlineReports.

Die bz verweist in einem Artikel über Klima-Massnahmen auf OnlineReports.

BaZ und Baseljetzt erzählen die OnlineReports-Recherche über FDP-Politiker Ferdinand Pulver nach, der nach seiner Wahl zum Gemeindepräsidenten die IV-Rente verloren hat.

Die Volksstimme nimmt die OnlineReports-News zur Amokdrohung in der Primarschule Sissach auf.

Die bz zitiert in einem Artikel zum Kutschen-Museum in Riehen OnlineReports.

Die BaZ nimmt in einem Beitrag zu den Perrondächern in Liestal Bezug auf OnlineReports. 

Bajour bezieht sich in einem Porträt von Balz Herter auf OnlineReports.

BaZ, bz und Happy Radio zitieren die OnlineReports-Recherche über den krankheitsbedingten Ausfall des Baselbieter Mitte-Präsidenten.

Die bz zieht die OnlineReports-Recherche über die finanziellen Probleme der Mitte Baselland nach.

Das SRF-Regionaljournal Basel und die bz greifen die OnlineReports-Recherche zum Helene-Bossert-Buch auf.

BaZ, bz und Baseljetzt nehmen den OnlineReports-Artikel über den Rückzug von Pick-e-Bike aus dem Laufental auf.

Die BaZ zitiert in einer grossen Hintergrund-Geschichte zur Basler GLP aus einem Artikel von OnlineReports.

bz, BaZ und Volksstimme beziehen sich in ihren Artikeln zum Jakobushaus in Thürnen auf die Recherche von OnlineReports.

Die BaZ nimmt in einem Artikel über die Wirtschaftskammer Bezug auf ein Porträt aus dem OnlineReports-Archiv.

Die Volksstimme zitiert die OnlineReports-Recherche zum neuen Konzessionsvertrag der Elektra Baselland.

Bajour bezieht sich im Wochenkommentar auf die OnlineReports-Analyse zu den Basler Grünen.

Die bz zitiert die OnlineReports-Recherche zu den geplanten Beschwerden gegen die Salz-Sondierbohrungen im Röserental.

Die BaZ bezieht sich in einer Meldung über den neuen Geschäftsführer der Aids-Hilfe beider Basel auf eine Recherche von OnlineReports.

BaZ, bz, Baseljetzt und Happy Radio nehmen die Recherche von OnlineReports über den Abgang des Finanzchefs Tim Kretschmer beim Kunstmuseum Basel auf.

Die BaZ bezieht sich in einem Artikel zur Abstimmung über das Baselbieter Gesundheitsgesetz auf eine Recherche von OnlineReports zum Mangel an Kinderärzten im Oberbaselbiet.

Die BaZ zitiert die OnlineReports-Meldung über die Nachfolgelösung beim BackwarenOutlet.

Telebasel bezieht sich in einem Beitrag über Ticket-Betrüger beim Källerstraich auf ein Bild von OnlineReports.

persoenlich.com nimmt die Meldung von OnlineReports über den Wechsel des BaZ-Journalisten Sebastian Briellmann zur NZZ auf.

persoenlich.com bezieht sich auf die OnlineReports-Meldung über den Stellenantritt von Martin Regenass bei Prime News.

Weitere RückSpiegel






In einem Satz


Rebekka Hatzung,
Direktorin des St. Claraspitals, ist turnusgemäss von der Mitgliederversammlung
zur neuen Präsidentin
der Basler 
Privatspitäler-Vereinigung
gewählt worden. 

Die frühere Sprecherin des EuroAirports Vivienne Gaskell ist neue Präsidentin des Kulturvereins Elsass-Freunde Basel.

Kulturanthropologe Friedrich von Bose tritt am
1. November 2025 die Nachfolge von Anna Schmid als neuer Direktor des Museums der Kulturen Basel an.

Die 56-jährige Baslerin
Elena Guarnaccia wird per
1. April 2025 neue CEO von Kinderkrebs Schweiz mit Sitz in Basel.

Cemi Thoma wird ab
dem 1. August 2025 neuer Stadtverwalter von Liestal.

Der Verwaltungsrat der EBL hat Markus A. Meier per 1. April 2025 zum Mitglied der Geschäftsleitung und zum Leiter des neuen Verantwortungsbereichs Strategy, Assurance und Group IT ernannt.

Tanja Bugmann ist neue Geschäftsführerin der Basler Traditions-Confiserie Beschle.

Die Basellandschaftliche Pensionskasse erweitert die Geschäftsleitung: Manuel Flückiger führt künftig den neu geschaffenen Bereich "Digitalisierung und Innovation".

Stefan Nellen wird neuer Staatsarchivar von
Basel-Stadt
und damit Nachfolger von Esther Baur, die in Pension geht.

Der Verwaltungsrat des EuroAirport hat Renaud Paubelle zum neuen stellvertretenden Direktor ernannt.

Der Bankrat der Basler Kantonalbank hat den 54-jährigen Christoph Auchli, CFO des Konzerns und Mitglied der Geschäfts- und Konzernleitung, zum stellvertretenden CEO und stellvertretenden Vorsitzenden der Konzernleitung ernannt. 

Der 27-jährige Lukas Loss, ausgebildeter Pianist und Gründer des Interfinity-Musikfestivals in Basel, gewinnt den Jugendpreis des Sperber-Kollegiums 2025.

Das Comité gibt die Plakette und das Motto der Basler Fasnacht 2025 bekannt: "Syg wie de wottsch".

Das "Amt für Wald beider Basel" heisst neu "Amt für Wald und Wild beider Basel".

Die Baselbieter Regierung hat den Verein "Repair Café Binningen-Bottmingen" mit dem mit 8000 Franken dotierten Freiwilligenpreis 2024 ausgezeichnet.

Der Basler Stern 2024 geht
an den "Floss"-Kapitän
Tino Krattiger für seine Pionierarbeit im Bereich Kultur und Stadtleben sowie für sein Engagement für die Aufwertung der Rheingasse. 

Das Drum'n'Bass-Produzentenduo QZB gewinnt den Basler Pop-Preis 2024 und erhält die mit
20'000 Franken dotierte Förderung und Auszeichnung des Musikbüro Basel.

Basel-Stadt
braucht einen neuen IT-Chef: Der jetzige Dienststellen-Leiter Mario Magnanelli verlässt den Posten per Ende Mai 2025.

Die Jungen Grünliberalen beider Basel haben Timon Bischofberger neben Eileen Fischer ins Co-Präsidium gewählt.

Die Architektin und Stadtentwicklerin Barbara Buser erhält den Basler Kulturpreis 2024.

SRF-Literaturredaktor und Drummeli-Regisseur Michael Luisier ist neu Mitglied des Schnitzelbank-Comités.

Der frühere Diplomat Paul Seger übernimmt das Präsidium der Winterhilfe Basel-Stadt von Marianne Eggenberger.

Grünen-Politikerin Natalie Oberholzer aus Liestal rückt für Erika Eichenberger in den Landrat nach.

Beatrice Stirnimann, CEO der Baloise Session, wird zur "Ehrespalebärglemere 2024" ernannt.

Eventmanager Beat Läuchli wird Projektleiter des Eurovision Song Contest (ESC) 2025 in Basel.

Michael N. Hall vom Biozentrum der Universität Basel erhält den Balzan-Preis 2024 für seine Forschung zu den biologischen Mechanismen des Alterns.

Der 27-jährige Journalist Maximilian Fankhauser übernimmt im Oktober die Leitung von Baseljetzt, der Online-Newsplattform von Telebasel; die jetzige Stelleninhaberin Lea Meister wechselt zu Prime News.

Manuela Witzig, bisherige Leiterin der deutschsprachigen Unternehmenskommunikation, übernimmt per 9. September 2024 von Direktor Matthias Suhr die Leitung der Kommunikation und Public Affairs beim EuroAirport.

Evelyn Borer,
Synodenpräsidentin der Evangelischen Kirche Schweiz, ist neue Präsidentin des Vorstands von Mission 21.

Markus Habegger übernimmt am 2. August die Leitung des Tageshauses für Obdachlose in Basel als Nachfolger von
Paul Rubin.

Der Basler Rechtsanwalt und Baurechtsexperte Daniel Gebhardt wird neuer Verwaltungsratspräsident der Rhystadt AG, der grössten Eigentümerin auf dem Klybeck-Areal. 

Die Baselbieter Grünen-Landrätin Erika Eichenberger tritt im September zurück, Natalie Oberholzer rückt nach.

Ass. Prof. Dr. Prisca Liberali wird für ihre Forschung auf dem Gebiet der Gewebebildung mit dem Wissenschaftspreis der Stadt Basel ausgezeichnet.

Sarah Mehler folgt am
1. Oktober als neue Geschäftsführerin der Kaserne Basel auf Eva Heller.

Markus Jordi,
langjähriges Mitglied der SBB-Konzernleitung, übernimmt am 1. Januar 2025 den Vorsitz des Fachhochschulrats der Fachhochschule Nordwestschweiz.

Karoline Sutter und Urs Berger treten nach über zehn Jahren per 31. März 2025 aus dem Bankrat der Basler Kantonalbank zurück, die Vakanzen werden demnächst ausgeschrieben.